Alles über foodwunder

Hier findest du wertvolle Tipps und Insights rund um uns, unsere foodwunder Produkte und die vielfältigen foodwunder Rezepte. Und wenn du eine Frage hast, die hier noch nicht beantwortet ist, schreib uns doch einfach eine Nachricht.

Das solltest du über foodwunder wissen:

Mit den foodwunder Produkten durch den Tag.

Unsere Produkte sind einfach in der Handhabung, schmecken und machen Spaß!

Übersichtliche Zutatenlisten und natürliche, möglichst verträgliche Zutaten zeichnen unsere Produkte aus. foodwunder passt sich deinem Lebensstil an und nicht umgekehrt!

Eine absolute Besonderheit: Alle foodwunder Produkte kommen ohne die Zutaten Mais und Reis aus. Gerade diese beiden Zutaten werden in der glutenfreien und allergenarmen Küche besonders häufig verwendet. Bei foodwunder kannst du dir hingegen sicher sein: Unsere Produkte verzichten gänzlich auf Mais und Reis.

Unsere Produkte sind darüber hinaus von Natur aus glutenfrei, laktosefrei, ohne Soja und damit für viele unterschiedliche Lebens- und Ernährungsstile geeignet.

foodwunder wurde für Menschen mit unterschiedlichen Ernährungsweisen und -bedürfnissen entwickelt. Unsere Produkte eignen sich unter anderem für:

• Menschen mit Nahrungsmittelintoleranzen, Nahrungsmittelallergien und chronischen Krankheiten
• Menschen, die mit Zöliakie und Glutensensitivität leben
• Veganer und Vegetarier
• Personen, die sich gemäß Paleo ernähren oder dem Autoimmunprotokoll (AIP) folgen
• Personen, die sich gemäß FODMAP-Diät ernähren
• alle, die Lust auf einen gesunden, nachhaltigen und regionalen Lebensstil haben

Beim Einsatz von z. B. Stärke und Zucker in unseren Produkten ist unser Credo: „So wenig wie möglich, so viel als nötig.“

Unser Produktsortiment wächst stetig. Foodwunder begleitet dich durch den Tag.

Dein verlässlicher Partner in Sachen Ernährung.

Der Spurenhinweis ist gesetzlich nicht verpflichtend. Für viele Allergiker ist das ein großes Problem, da die Angabe oder eben Nicht-Angabe unzuverlässig ist.

Wir bei foodwunder wissen, wie wichtig der Spurenhinweis für betroffene Personen ist und kommunizieren transparent und verständlich.

Bei allen foodwunder Produkten verfolgen wir ein einfaches und transparentes Prinzip: Steht ein Spurenhinweis auf der Produktverpackung oder in der Produktbeschreibung, so werden die genannten Allergene auch im Produktionsbetrieb verarbeitet. Ist hingegen kein Spurenhinweis auf unserer foodwunder Verpackung oder in der Produktbeschreibung gelistet, werden keine deklarationspflichtigen Allergene verarbeitet.

Nachhaltigkeit ganzheitlich gedacht.

Warum wir unsere Mehle in vergleichsweise kleinen Verpackungen anbieten? Ganz simpel! Wir hatten die Wahl: Entweder wählen wir eine Plastikverpackung und können 1000 g Packungen anbieten oder wir entscheiden uns für eine 100 % recyclingfähige, kleinere Papierverpackung. Da Nachhaltigkeit eine unserer Unternehmensmaximen ist, haben wir uns für die umweltfreundlichen, kleineren Verpackungen entschieden.

Derzeit ist es uns noch nicht möglich, 100 % recyclingfähige Papierverpackungen in 1000 g Packungen anzubieten. Je nach Produkt können aktuell bis zu 600 g in einem Mehlbeutel verpackt werden.

Umgerechnet ist der Kilopreis für unsere foodwunder Bio Mehle und Bio Mehlmischungen dennoch sehr attraktiv.

Und das solltest du über die foodwunder Produkte & Rezepte wissen:

Kennzeichnung glutenfreier Lebensmittel in der EU

Die Kennzeichnung von glutenfreien Produkten ist EU-weit einheitlich durch die Lebensmittelinformationsverordnung (LMIV) geregelt – aktuell in der Durchführungsverordnung (EU) Nr. 828/2014 der Kommission vom 30. Juli 2014 über die Anforderungen an die Bereitstellung von Informationen für Verbraucher über das Nichtvorhandensein oder das reduzierte Vorhandensein von Gluten in Lebensmitteln.

Die Kurzform: Lebensmittel, die maximal 20 mg Gluten pro Kilogramm enthalten, sind als glutenfrei deklariert und für Zöliakie-Patienten bedenkenlos konsumierbar.

Bei foodwunder Produkten, die als glutenfrei deklariert sind, kannst du dich also absolut darauf verlassen, dass sie glutenfrei im Sinne der EU-Verordnung sind. Zudem lassen wir jede einzelne Charge unserer glutenfreien Produkte nach der Produktion und vor der Inverkehrbringung im Labor untersuchen.

Der Begriff Xanthan, oder auch Xanthan Gum, klingt ziemlich künstlich, chemisch und irgendwie exotisch, nicht wahr?

Dabei ist Xanthan ein natürlich vorkommender Mehrfachzucker (auch Polysaccharid), der zur Gruppe der Ballaststoffe gehört. Xanthan ist sehr verträglich sowie fructose- und histaminarm.

Xanthan ist ein Binde- und Verdickungsmittel, das seit Jahrzehnten in Lebensmitteln und Kosmetika (z. B. Zahnpasta) eingesetzt wird. Es ist zudem für Öko-/Bio-Lebensmittel zugelassen.

In der glutenfreien Bäckerei ersetzt Xanthan nicht nur das fehlende Gluten, sondern sorgt auch für die Elastizität und Stabilität der Teige.

Auch wenn Xanthan die E-Nummer E 415 besitzt, muss es nicht künstlich sein. Viele Stoffe, die E-Nummer haben, sind natürlicher Herkunft (z. B: E 100 Kurkumin, E 153 Pflanzenkohle, E 406 Agar-Agar, E 410 Johannisbrotkernmehl uvm.).

Du suchst eine Mehlmischung ohne Bindemittel? Kennst du die foodwunder Bio-Basismehlmischung mit nur 4 Zutaten?

Backst du mit der foodwunder Bio-Mehlmischung für helle Hefeteige, müssen die Zutaten für einige Minuten quellen.

Diesen Quellprozess nennt man in der klassischen Bäckerei Autolyse: Stärke und Eiweiße (Gluten) verquellen und verketten sich.

Warum das Quellen auch bei Mehlen ohne Gluten wichtig ist.

Glutenfreie Mehle sind stärkehaltig. Wir bei foodwunder verwenden reine Stärkemehle sowie das Bindemittel Xanthan in unserer Mehlmischung. All diese Zutaten erhalten durch das Quellen vor der Anwendung bessere Verarbeitungseigenschaften.

In vielen Versuchen haben wir den klassischen Autolyse-Prozess auf die foodwunder Produkte und Rezepturen angepasst und optimiert.

Schau dir gerne die foodwunder Heferezepte an:

Süße Rezepte mit Mehlmischung für helle Hefeteige

Herzhafte Rezepte mit Mehlmischung für helle Hefeteige

Das liegt nicht unbedingt an deinem Gerät, sondern am glutenfreiem Teig. Der Teighaken hat oft Mühe den Teig richtig zu greifen und zu kneten.

Verwende daher für glutenfreie Hefe- und Sauerteige aller Art lieber den Flachrührer / K-Haken. Das ist das Rührelement, das im Inneren 2 – 3 Streben hat. Mit diesem Rührelement wird dein Teig sofort gefasst und geknetet. Der K-Haken ist ideal für festere glutenfreie Hefe- und Sauerteige.

Der K-Haken eignet sich außerdem hervorragend für Nudel- und Mürbeteige.

Falls du ein Handrührgerät verwendest, dann verwende am besten die Knethaken für feste Teige.

In manchen unserer Rezepte geben wir eine Kerntemperatur an. Bei glutenfreiem Brot und glutenfreien Brötchen ist es manchmal ganz schön schwer zu erkennen, wann das Backgut durchgebacken ist. Durch das Messen der Kerntemperatur hast du hingegen eine zuverlässige Aussage über den Gargrad deiner Backwaren.

Die Kerntemperatur für glutenfreie Brote und Brötchen liegt bei 99 – 101 °C. Sie liegt somit etwas höher als bei glutenhaltigem Backgut. Gemessen wird mit einem Ofen- oder Grillthermometer. Manche Backöfen haben bereits ein Thermometer integriert, das selbstverständlich verwendet werden kann.

Übrigens: Die Klopfprobe, die man bei glutenhaltigen Backwaren anwendet, hilft bei glutenfreiem Backgut leider nicht. Auch hilft die Stäbchenprobe nicht weiter, weil sich die Krume, das Innere der Backwaren, erst beim Erkalten festigt.

Gut zu wissen: Bei glutenfreien Kuchen und Teigen mit Ei oder Ei-Ersatz kannst du auch die Stäbchenprobe zuverlässig anwenden.

Ganz einfach: Die Angabe in Gramm ist viel genauer als die Flüssigkeitsangabe in Milliliter.

Messbecher oder andere Behältnisse, in denen Flüssigkeiten abgemessen werden, sind häufig sehr ungenau.

Praktisch ist es obendrein: du kannst so die Flüssigkeiten direkt in der Rührschüssel wiegen, ohne extra Messbecher.

Bitte also nicht wundern: Die Grammangaben für Wasser, Milch, Pflanzendrinks etc. in unseren Rezepten sind Absicht und dienen der Gelingsicherheit.

Nein, nicht jeder verträgt die Standard-Hefemengen (42 g Frischhefe auf 1 kg Mehl). Du kannst die Hefemengen einfach individuell reduzieren oder die Hefe durch Sauerteig oder eine Hefe-Alternative, wie Backpulver oder Weinsteinbackpulver ersetzen.

Prinzipiell gilt: Je weniger Hefe du verwendest, desto verträglicher werden die Backwaren. Sie werden außerdem aromatischer und halten sich länger frisch. Weiterhin werden die FODMAPS bereits ab 2 h Teigruhezeit stark reduziert.

Verwende die Hefemenge, die für dich passt:

Richtwerte Hefemengen und Teigruhezeiten bei Raumtemperatur und geformten Teig / Stückgare (21 °C, 500 g foodwunder Mehlmischung):

21 g Frischhefe / 7 g Trockenhefe  >> ½  - 1 ½ Stunden Teigruhezeit 

10 g Frischhefe / 3 g Trockenhefe >>> 1 ½ - 3 Stunden Teigruhezeit

2 g Frischhefe /  0,75 g Trockenhefe >>> Übernachtgare 12 - 14 h im Raum 

1 g Frischhefe / 0,4 g Trockenhefe >>> 24 h Gare im Raum

Übrigens: Alle foodwunder Hefe- und Sauerteige können auch im Kühlschrank ruhen. Je kälter der Kühlschrank, desto länger dauert die Teigruhe. Er sollte nicht kälter als 4 °C sein.

Richtwert für 500 g foodwunder Mehlmischung: 

• 3 g Frischhefe / 1 g Trockenhefe verwenden
• den geformten Teig für ca. 2 Stunden im Raum (im Gärkörbchen) ruhen lassen
• für weitere 12 – 16 Stunden im Kühlschrank ruhen lassen
• Teig 1 – 2 Stunden akklimatisieren lassen und backen

Du willst Backpulver anstatt Hefe verwenden?

Für 500 g Mehl benötigst du 16 g Backpulver oder 20 g Weinsteinbackpulver.

Backst du lieber mit Sauerteig oder Lievito Madre?

Auch das funktioniert wunderbar! Hier findest du die Basismengen für die Vorteige mit Sauerteig oder Lievito Madre:

Vorteig Sauerteig (Angaben für 500 g Mehl)

• 70 g foodwunder Bio Mehlmischung für helle Hefeteige
• 15 g Sauerteig Anstellgut
• 120 g Wasser

Vorteig Lievito Madre (Angaben für 500 g Mehl)

• 50 g foodwunder Bio Mehlmischung für helle Hefeteige
• 50 g Lievito Madre (aus dem Kühlschrank)
• 120 – 140 g Wasser

In der glutenfreien Bäckerei werden Bindemittel als Glutenersatz verwendet.

Hier findest du die Dosierungen der wichtigsten Bindemittel:

Bindemittel | Menge auf 1000 g Mehl

• Xanthan | 10 – 15 g, je nach Gebäck
• Guarkernmehl | 20 g
• Johannisbrotkernmehl | 20 g
• Pfeilwurzelmehl | 30 – 50 g, je nach Gebäck
• Flohsamenschalen, gemahlen (Fiber Husk / Psyllium) | 10 – 30 g, je nach Gebäck
• Chiasamen, gemahlen | 50 g
• Basilikumsamen, gemahlen | 50 g
• Leinsamen, fein gemahlen (gold oder braun) | 50 g
• Pektin | 40 – 50 g

Du kannst unsere Hefe- und Sauerteige selbstverständlich mit verschiedenen Küchenmaschinen kneten.

Hier findest du einen Überblick über die Einstellungen für den Thermomix und den Monsieur Cuisine Connect:

Thermomix
Modelle TM31, TM5 und TM6

• Hefe-/Sauerteig in Flüssigkeit auflösen und 1 Min. auf Geschwindigkeitsstufe 3 kneten
• Zutaten mischen und 1,5 Min. auf Teigknetstufe kneten
• 5 – 10 Min. quellen lassen bzw. pausieren
• Teig auf Teigknetstufe 3 - 4 Min. kneten

Monsieur Cuisine
(Modelle mit Teigknetstufe)

• Hefe-/Sauerteig in Flüssigkeit auflösen und 1 Min. auf Geschwindigkeitsstufe 3 kneten
• Zutaten mischen und 1 x 45 Sek. im automatischen Programm kneten
• 5 – 10 Min. quellen lassen bzw. pausieren
• Teig im automatischen Programm für 3 x 45 Sek. kneten

Bitte unbedingt die Herstellervorgaben zur Befüllung der Mixtöpfe, Maximalmengen etc. beachten.

Vorab: Hefe ist ein Naturprodukt. Bei der Verarbeitung ist also Flexibilität gefordert. Jeder Hefeteig reagiert unterschiedlich.

In fünf Schritten zum gelungenen Hefeteig:

1. Finde heraus, ob deine Hefe überhaupt aktiv ist.

Du benötigst:

• 6 g Frischhefe oder 2 g Trockenhefe
• 20 g Mehl bspw. Dinkel-/Weizenmehl, Reis-, Maniok-, Buchweizen-, Teffmehl, keine Low Carb Mehle!
• 30 g – 40 g Wasser, max. 30 °C
• schlankes, hohes Gefäß, z. B. Trinkglas

Verrühre die Hefe im Wasser. Gib das Mehl hinzu und rühre es unter, bis das Gemisch eine cremige Konsistenz erreicht hat. Markiere den Stand der Flüssigkeit mit einem Stift oder Haushaltsgummi. Je nach Raumtemperatur sollte dein Hefegemisch nach einigen Minuten anfangen, an Volumen zuzunehmen. Super! Deine Hefe ist aktiv und du kannst sie verwenden.

Tut sich nach 45 – 60 Minuten nichts, ist die Hefe nicht aktiv und nicht triebfähig. Das Hefegemisch muss entsorgt werden.

2. Umrechnen von Hefemengen: Achte darauf, dass du die Hefemengen richtig berechnest.

Werden die Hefemengen falsch berechnet, funktioniert das Rezept nämlich nicht. Beachte einfach folgende Formel für die Berechnung von Trockenhefe:

Die Frischhefemenge geteilt durch drei ergibt die Menge der Trockenhefe oder eben andersherum: Die Trockenhefe mal drei ergibt die Menge der Frischhefe.

3. Flüssigkeiten dürfen nicht zu heiß sein

Hefekulturen sterben ab, spätestens 45 °C. Sind die Flüssigkeiten im Teig zu heiß, stirbt die Hefe und der Teig geht nicht mehr auf.

4. Achte darauf, dass dein Teig nicht bei zu hoher Temperatur ruht.

Der Hefeteig braucht Hefekulturen um aufzugehen und sein Volumen zu vergrößern. Da die Hefekulturen ab 45 °C ihren Dienst einstellen, schau also, dass dein Teig nicht zu heiß ruht.

5. Bedenke die Besonderheiten von Bio-Hefe.

Bio-Hefe braucht deutlich längere Ruhezeiten. Je nach Bio-Hefe muss dein Teig bis zu doppelt so lang wie im Rezept angegeben ruhen. Geht ein Hefeteig zu kurz, geht er auch im Backofen nicht oder nicht genügend auf. Beobachte also deinen Teig stetig!

Bei den angegebenen Backzeiten und Backtemperaturen handelt es sich um Optimalwerte. Jedoch ist jeder Backofen unterschiedlich. Einige heizen stärker oder weniger stark auf, andere können die Temperatur nicht halten oder haben keine optimale Wärmeverteilung. Einige Backöfen haben eine trockene Hitze, andere eine feuchte.

Dementsprechend unterscheiden sich auch die Backzeiten. Mal geht’s schneller mal dauert’s etwas länger. Das ist ganz normal!

Unser Tipp: Einfach im letzten Drittel der Backzeit beobachten, was sich im Ofen tut. Im Zweifel die Backzeit entsprechend anpassen.

Außerdem: Wer Probleme mit seinem Ofen hat, vor allem bei hohen Temperaturen, kann sein Brot auch im Topf backen. Im Topf wird die Hitze gut gehalten, weil der Garraum viel kleiner ist. Am besten eignen sich gusseiserne Töpfe.